Der Bergpfarrer 53 - Heimatroman: Vroni muß sich entscheiden Toni Waidacher

ISBN:

Published: August 11th 2015

Kindle Edition

70 pages


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Der Bergpfarrer 53 - Heimatroman: Vroni muß sich entscheiden  by  Toni Waidacher

Der Bergpfarrer 53 - Heimatroman: Vroni muß sich entscheiden by Toni Waidacher
August 11th 2015 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, ZIP | 70 pages | ISBN: | 10.53 Mb

Sebastian Trenker packte die Reste seines Frühstücks zusammen und lehnte sich behaglich an den Felsen zurück. Das sonnengebräunte Gesicht des Geistlichen drückte Zufriedenheit aus. Tief atmete er durch und ließ seinen Blick schweifen. Es hatte langeMoreSebastian Trenker packte die Reste seines Frühstücks zusammen und lehnte sich behaglich an den Felsen zurück. Das sonnengebräunte Gesicht des Geistlichen drückte Zufriedenheit aus. Tief atmete er durch und ließ seinen Blick schweifen.

Es hatte lange gedauert, bis Sebastian, den man schmunzelnd den »Bergpfarrer« nannte, wieder einmal eine seiner geliebten Touren unternehmen konnte. Die Amtsgeschäfte und etliche Ereignisse, die seinen Einsatz erforderten, hatten den guten Hirten von St. Johann davon abgehalten, seiner Leidenschaft zu frönen.In aller Frühe war er aufgebrochen. Sein Ziel war die Kandereralm, die er bis zum Mittag erreichen wollte.Franz Thurecker, der die Almwirtschaft betrieb, war nicht nur ein liebenswerter Zeitgenosse, er verstand sich auch darauf, einen Bergkäse zu machen, nach dem man sich die Finger leckte.Sebastian setzte seinen Hut wieder auf, schnallte den Rucksack um und wanderte weiter.

Kein Mensch begegnete ihm zu dieser frühen Stunde. Ganz allein mit sich und dem lieben Gott war er in der majestätischen Bergwelt unterwegs. Rechts grüßten die Zwillingsgipfel »Himmelsspitz« und »Wintermaid«, auf der anderen Seite der »Kogler«. Der einsame Wanderer liebte diese Stunden der Besinnung. Hier konnte er in aller Ruhe über die Probleme nachdenken, mit denen er immer wieder konfrontiert wurde, und Lösungen finden, die oft verblüffend und unkonventionell waren.Heute morgen allerdings war die Welt in Ordnung, und von den kleinen Katastrophen, die das Leben bestimmten, nichts zu merken.

Kurz vor Mittag hatte der Seel-sorger sein Ziel erreicht. Inzwischen hatten sich auch andere Wanderer auf der Alm eingefunden. Touristen, die von Engelsbach aus, das auf der anderen Seite lag, heraufkamen. Etliche Bänke auf der Terrasse waren besetzt, und Franz lief geschäftig zwischen der Küche und den Gästen hin und her.

Pfarrer Trenker hatte den Rucksack abgeschnallt, Hut und Jacke abgelegt und krempelte die Ärmel hoch.



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